Megan Fox wird demnächst im kommenden Actionhit von Michael Bay
Transformers 2 ihre Hauptrolle (neben Shia LaBeouf) präsentieren. Auf Widescreen Online kann man nun folgendes Interview mit der
Sexiest Woman Alive lesen:
Megan, war es etwas Besonderes für Sie, an den Set von Transformers zurückzukehren? Schliesslich wurden Sie durch den ersten Teil vor zwei Jahren über Nacht berühmt.
Ja, ich hab mich wahnsinnig auf die Dreharbeiten gefreut! Als ich damals meinen ersten Film nach Transformers drehte, war es eine Riesenumstellung. Am Set von Michael Bay (dem Regisseur von Transformers) geht es immer sehr laut und durcheinander zu. Ich stellte schnell fest, dass andere Produktionen weitaus ruhiger verlaufen und man sich für einzelne Szenen viel mehr Zeit nimmt. Bei Michael Bay drehen wir fast den halben Film an einem Tag (lacht).
Die Gerüchte stimmen also, dass Regisseur Michael Bay bei Dreharbeiten recht chaotisch vorgeht?
Das stimmt. Abgesehen davon, dass die Dreharbeiten zu einem Actionfilm meistens auch körperlich sehr anstrengend sind, weiss man bei Michael Bay nie, was einem im Laufe des Tages erwartet. Es gibt ständig Änderungen im Drehplan, weshalb man sich nie richtig auf eine Szene vorbereiten kann. Man muss also in der Lage sein, sich sehr kurzfristig auf neue Anweisungen einzustellen und blitzschnell einen neuen Text auswendig zu lernen. Wer da die Nerven verliert, wird keine gute Zeit haben (lacht).
In Transformers - Die Rache spielen Sie erneut die Freundin von Shia LaBeouf. Wie hat sich Ihre Figur verändert?
Mikaela befindet sich nun seit zwei Jahren in einer Beziehung mit Sam, der von Shia LaBeouf gespielt wird. Im ersten Teil von Transformers sind die beiden ja zusammen gekommen. Zu Beginn von Teil 2 ist in ihrer Beziehung ein bisschen der Lack ab. Sie streiten wie ein altes Ehepaar (lacht).
Im ersten Teil präsentiert sich Mikaela als Kfz-kundige Schrauberin. Wird sie dieser Leidenschaft in Transformers 2 weiterhin nachgehen?
Ja, sie arbeitet in der Fortsetzung in einer Motorrad-Werkstatt, repariert Ducatis. Ich muss im Film in mehreren Szenen Motorradfahren, was ich in Wirklichkeit gar nicht kann. Bei den Dreharbeiten wurde ich also immer von hinten angeschoben (lacht).
Wie hat sich Ihr Leben seit dem Erfolg von Transformers verändert?
Es ist verrückt: Vor Transformers hatte ich noch nie einen richtigen Film gedreht. Ich war ein absolutes Greenhorn und hatte vor jeder Szene Panik. Manchmal stand ich wie versteinert herum und brachte kein Wort heraus (lacht). Inzwischen hat sich das natürlich geändert. Eine grosse Veränderung war für mich ausserdem, dass ich plötzlich die ganze Welt bereisen darf. Vor Transformers besass ich nicht mal einen Reisepass.
Transformers - Die Rache wurde u. a. in Ägypten gedreht. Wie hat es Ihnen dort gefallen?
Die Pyramiden sind der Hammer! Man hat mir gesagt, dass wir die erste Filmcrew seit 1930 sind, die hier vor Ort drehen durfte. Ich weiss nicht, ob das stimmt, aber nichtsdestotrotz ist diese Location etwas ganz Besonderes für mich. Ich sprach mit Scott Farrar, unserem Spezialeffekte-Mann von ILM, darüber, dass die Pyramiden eines der letzten grossen Mysterien unseres Planeten sind. Bis heute weiss man nicht genau, wie sie vor tausenden von Jahren gebaut worden sind - mit einfachen Seilen und Baumstämmen. Unfassbar!
Wie viel Action erwartet uns bei Transformers 2?
Sehr viel Action - ich war nach den Dreharbeiten fix und fertig (lacht). Besonders anstrengend fand ich eine Szene, die wir in New Mexico drehten. Shia LaBeouf und ich mussten den ganzen Tag lang immer wieder gewaltige Sanddünen hoch und runter rasen. Sagen Sie dabei mal halbwegs verständlich Ihren Text auf - puh (lacht)!
Sie sind zur sexiesten Frau der Welt gewählt worden. Wie fühlt man sich als Ikone?
Was mich viel mehr beschäftigt ist, dass Shia La Beouf und ich durch Transformers vor allem für Kids und Teenies zu einer Art Vorbild geworden sind. Weder Shia noch ich waren damals reif für eine derartige Verantwortung, aber wir nehmen sie sehr ernst. Mir ist klar geworden, dass ich nicht mehr einfach sagen kann, was mir gerade in den Sinn kommt, sondern meine Worte mit Bedacht wählen muss, weil sie binnen kürzester Zeit im Internet oder sonstwo nachzulesen sind.
Stimmt es, dass Sie für Transformers 2 zunehmen mussten?
Ja, aber nur, weil ich für meinen vorherigen Film Jennifer's Body 15 Pfund abgenommen hatte. Ich war regelrecht dürr, es sah nicht mehr gesund aus. Michael Bay hat mir deshalb eine Torten-Diät verordnet. Die beste Diät, die ich je gemacht habe (lacht).
Welcher Transformer ist Ihr Favorit?
Devastator. Der Typ zerstört einfach nur alles um sich herum.
Die Transformers werden erst bei der Nachbearbeitung des Films digital eingefügt. Wie muss man sich Dreharbeiten mit nonexistenten Filmpartnern vorstellen?
Bei längeren Dialogen spricht jemand aus dem Off den Text des jeweiligen Transformers, mit dem man sich gerade "unterhält". Man ist immer wieder versucht, die Sprecher anzuschauen; stattdessen muss man aber dorthin schauen, wo der Transformers später eingefügt wird. Weil die Transformers so gross sind, werden an ihrer Stelle hohe schmale Stangen als Platzhalter aufgerichtet, damit man sich ungefähr vorstellen kann, auf welche Höhe man seinen Blick richten muss.
Würden Sie auch noch für einen dritten Transformers-Film zur Verfügung stehen?
Klar! Es macht Riesenspass, diese Filme zu drehen. Allerdings bin ich nach dem Dreh des zweiten Teils erst mal reif für Urlaub.
0 comments | write a comment15:31, 2009-06-08posted by Fabrice